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Parkett richtig verlegen - Anleitung mit hilfreichen Grundlagen

Was sind die Grundlagen der Parkettverlegung?

Parkettböden bieten eine zeitlose Eleganz und sind eine beliebte Wahl für viele Eigenheimbesitzer. Die richtige Verlegung von Parkett ist entscheidend, um dessen Schönheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. In diesem umfassenden Leitfaden, präsentiert von Woodstore24, werden wir die verschiedenen Aspekte der Parkettverlegung beleuchten, von den Grundlagen bis hin zu spezifischen Verlegetechniken.

Wie bereitet man den Beginn der Parkettverlegung vor?

Die Parkettverlegung beginnt mit der Vorbereitung des Untergrunds. Dieser sollte eben, trocken und sauber sein. Man beginnt in der Regel an der längsten, geraden Wand des Raumes.

Welches Werkzeug wird benötigt?

Wir empfehlen folgende Werkzeuge, Material und Zubehör:

  • Besen oder Staubsauger

  • 7 mm starke Abstandshalter

  • Holz - und oder Zementmessgerät

  • Zentimetermaß

  • Wasserwage

  • Zimmermannshammer

  • Handsäge

  • Elektrische Säge

  • Zugeisen

  • Schlagklotz

Eine Schutzbrille sollte während des Verlegens ebenfalls getragen werden.

Die Verlegung des Parkettbodens sollte stets die letzte Baumaßnahme während eines Bauprojektes oder einer Renovierung sein. Vergewissern Sie sich, dass der Untergrund trocken, rissfrei und eben ist. Das Parkett kann sowohl in Unter-, Erd- und Obergeschossen verlegt werden. Das Parkett ist nicht für Feuchträume geeignet! Falls Sie den Boden im Untergeschoss verlegen, vergewissern Sie sich vorher, dass das Fundament eben, riss- und feuchtigkeitsfrei ist und auch bleiben wird. Um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, prüfen Sie den Untergrund mit geeigneten Mitteln auf seinen Feuchtigkeitsgehalt.

Heizung- und eventuelle Klimaanlagen müssen installiert und funktionstüchtig sein bevor der Parkettboden verlegt wird. Eine konstante Raumtemperatur von 24 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40% bis 60% RH müssen mindestens 14 Tage vor, während und nach der Verlegung eingehalten werden, damit sich der Holzboden akklimatisieren kann. Lassen Sie die Dielen mindestens 48 Stunden vor der Verlegung ungeöffnet im Karton bei Zimmertemperatur akklimatisieren! Lassen Sie mindestens 10 cm Raum zwischen Palette/ Parkettkarton und Boden, damit die Luft zirkulieren kann. Jeder Karton darf erst kurz vor der Installation geöffnet werden!

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Unterbodenvorbereitung - Welcher Untergrund ist für Parkett geeignet?

Der Unterboden muss sauber, trocken, eben und rissfrei sein. Unregelmäßigkeiten dürfen nicht mehr als 1,5mm auf einem Meter betragen. Wenn nötig, gleichen Sie den Unterboden entsprechend aus und halten Sie sich dabei an die Vorgaben des Bauherrn. Betonböden müssen komplett vorbereitet und getrocknet sein mit einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 2% auf Trockengewichtsbasis.

Ein geeigneter Untergrund ist fest, eben und frei von Feuchtigkeit. Beton, Holzdielen und Fliesen sind geeignete Untergründe, wenn sie richtig vorbereitet werden.

Anleitung zur schwimmenden Verlegung:

1. Nach der Reinigung des Unterbodens rollen Sie die Dampfsperre aus. Lassen Sie die Dampfsperre zirka 20 cm überlappen. Rollen Sie die Bahnen an der längeren Wand aus.

2. Unterleger können zur Trittschaldämpfung ausgelegt werden oder um leichte Ungleichmäßigkeiten im Unterboden auszugleichen. Lassen Sie die Unterleger nicht überlappen!

3. Legen Sie eine lose Diele umgedreht gegen eine Türzarge, um die Höhe auszumessen. Schneiden Sie das Ende der Türzarge entsprechend ab und Sie bekommen die benötigte Dehnungsfuge.

4. Die Dielen sollten immer an der längeren Wand verlegt werden. Wenn es möglich ist, verlegen Sie die Dielen parallel zum Sonnenlicht oder zur Hauptlichtquelle. Bei Räumen über 80 m² muss mittig eine Dehnungsfuge gelegt werden.

5. Beginnen Sie mit der Verlegung in der linken Ecke des Raumes. Die Feder der Diele muss zur Wand zeigen. Benutzen Sie Abstandshalter, um eine Dehnungsfuge zu erhalten.

6. Legen Sie die nächste Diele an und drücken Sie sie an der Stirnseite runter, bis die Plastikfeder der Stirnseite in die Vorgängerdiele eingerastet ist. Wiederholen Sie den Vorgang, um die erste Reihe zu komplettieren.

7. Auf dem Bild sehen Sie den Schließmechanismus der Plastikfeder an der Stirnseite.

8. Sobald Sie die nächste Reihe verlegen, benutzen Sie das Endstück der vorherigen Reihe. Allerdings sollte aus optischen Gründen eine Mindestlänge von 30 cm nicht unterschritten werden.

9. Um die zweite Reihe zu verlegen, verbinden Sie die Feder mit der langen Seite der nun zu installierenden Diele mit der Nut der Diele aus der ersten Reihe, halten Sie die noch nicht verlegte Diele in einem 15° Winkel und drücken Sie sie runter.

10. Die nun folgende Diele wird wie unter Punkt 9 beschrieben verlegt, aber drücken Sie diese dann runter bis die Plastikfeder an der kurzen Seite der Diele eingerastet ist und die beiden Dielen halten. Verlegen Sie die nächsten Dielen wie in den oberen Punkten beschrieben.

11. Alle Dielen müssen gut zusammen passen. Sollten Spalten entstehen, schließen Sie diese, indem Sie leicht mit Schlagklotz und Hammer an die Diele schlagen. Schlagen Sie niemals direkt mit dem Hammer auf oder gegen die Dielen.

12. Benutzen Sie Hammer und Zugeisen, um Spalten zu schließen, die an angrenzenden Wänden oder Türzargen entstehen.

13. Um die letzten Dielen zu verlegen, muss eine Diele mit voller Länge auf die zuletzt installierte Reihe gelegt werden. Messen Sie die korrekte Breite aus, indem Sie auf diese Diele eine weitere Diele mit Abstandshalter gegen die Wand legen. Zeichnen Sie die korrekte Breite auf das untere Brett und schneiden Sie es dann durch.

14. Wenn sie die Enddiele auf die richtige Breite schneiden, kann die Plastikfeder nicht mehr benutzt werden. Nehmen Sie die Plastikfeder heraus, und tragen Sie eine ausreichende und durchgehende Menge Leim auf die untere Nutwange auf. Entfernen Sie überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Tuch und fixieren Sie die Dielen mit Gewicht solange der Kleber trocknet.

15. Falls eine Diele ausgetauscht werden muss, entfernen Sie zuerst die erste Diele ganz rechts im Raum und benutzen Sie entsprechendes Spezialwerkzeug, um die Plastikfeder von dieser Diele zu lösen.

16. Entfernen Sie entsprechend viele Dielen bis Sie zu der Diele kommen, die ausgetauscht werden muss. Wichtig! Bitte denken Sie daran, dass schwimmend verlegte Böden nicht mehr, auf welche Art auch immer, fixiert werden dürfen. Fixieren Sie den Boden niemals partiell mit Leim oder Nägel. Dies würde die natürliche Bewegung des Bodens behindern und schlimme Schäden verursachten, die nicht unter die Garantie fallen. Das Parkett wurde mit größter Sorgfalt hergestellt. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass durch die leimfreie Verbindung Quietschen oder ähnliche Geräusche bei der Benutzung des Bodens entstehen können. Dies ist kein Herstellungsfehler und deshalb kein Reklamationsgrund. Achtung! Diese Anleitung ist spezielle für den zugewiesenen Parkett Artikel zugeschnitten und für Räume, in denen ganzjährig eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60 % liegen sollte. Sollte der Boden auf Fußbodenheizung verlegt werden, müssen Sie strikt den Anweisungen des Heizungsbauers folgen und ein Aufheizprotokoll einhalten.

17. Messen Sie bei Heizungs- oder Wasserrohre die Position und den Durchmesser aus. Entsprechende Aussparungen auf der Diele müssen ca. 10 mm breiter als gemessen ausfallen. Schneiden Sie die Diele wie im Bild gezeigt ein und legen Sie die Diele in Position. Geben Sie Kleber auf die losen Stellen und rücken Sie die Dielen zurecht.

18. Vergewissern Sie sich alle Abstandshalter entfernt zu haben, sobald Sie die Installation des Bodens beendet haben. Leisten müssen mit Nägeln oder Schrauben an der angrenzenden Wand befestigt werden um die Dehnungsfugen zur verdecken. Befestigen Sie Leisten oder ähnliches niemals direkt auf dem Parkettboden, da dies zu Schäden führen kann, sobald sich der Boden ausdehnt oder zusammenzieht.

Die Oberflächentemperatur des verlegten Bodens darf 28 °C nicht übersteigen. Bitte kontaktieren Sie vor der Verlegung auf Fußbodenheizung unbedingt uns oder den Lieferanten für weitere Informationen, um spätere Reklamationen auszuschließen. Buche, Ahorn und Kempas sind empfindlicher als andere Holzarten und sind anfälliger für Fugen und Rissbildungen. Aus diesen Gründen empfehlen wir diese Holzarten auf keinen Fall auf Fußbodenheizung zu verlegen.

Ist Parkettverlegung auf Fliesen möglich?

Parkett kann auf Fliesen verlegt werden, wenn diese eben und fest sind. Eine Dämmunterlage wird empfohlen, um Höhenunterschiede auszugleichen.

Was muss bei Parkettverlegung auf Fußbodenheizung beachtet werden?

Bei der Verlegung auf Fußbodenheizung ist darauf zu achten, dass das Parkett für diese Art von Heizung geeignet ist. Es empfiehlt sich, eine geringere Wärmeleitfähigkeit und Dehnungsfuge zu berücksichtigen.

Welche Parkett Marken gibt es?

Bei uns finden Sie alle Möglichkeiten der individuellen Preisgestaltung. Die bekanntesten Marken in Deutschland sind Haro, Parador, ter Hürne, Kährs oder Meister. Wir führen im shop Markenware von Haro, Kährs ter Hürne und Meister. Diese großen Marken decken alle Preisstufen im Fertigparkett ab. Möchten Sie lieber einen Boden im Schiffsboden Design oder oder als elegante Landhausdiele haben. Bei Woodstore24 finden Sie Markenware wie auch günstige Importprodukte im Bereich Schiffsboden oder Landhausdiele.

 

PDF als Download:

Parkett verlegen Anleitung

Holzboden mit Fußbodenheizung

Parkett mit Klicksystem verlegen

Schwimmende Verlegung von Parkett

Parkett Landhausdiele verlegen

Handgehobeltes Parkett Verlegeanleitung

 

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Parkettboden Öl oder Lack

Dielenboden die richtige Wahl

Parkettboden schwimmend verlegen

Mehrschichtiger Parkettboden

Parkettboden Sortierung

 

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