Holzschutz

 

Wer kennt das nicht? Nun haben Sie sich Ihre nagelneue Terrasse oder Zaun gegönnt und nun kommt die Sorge um die Haltbarkeit. Bei Holz ist diese Sorge durchaus berechtigt, geht es doch um einen natürlichen Werkstoff, wobei auch das langlebigste Holz eines Tages behandelt werden muss, soll es schließlich möglichst viele Jahre halten.

Aber was greift denn das Holz an, sodass es vergraut und kaputt geht? Das kann viele Ursachen haben, wie Wasser, UV-Strahlung, Insekten und Pilze, die das Holz zerstören. Ein guter und regelmäßig angewendeter Holzschutz (Lasur oder Öl) schützt das Material und garantiert eine lange Gebrauchsdauer.

 

Hierbei ist wichtig zu beachten, ob es sich bei der Lasur lediglich um eine Holz- oder um eine Holzschutzlasur handelt. Holzschutzlasuren enthalten sog. Biozide, die das Holz vor Pilzbefall etc. schützen. Es gibt Holzarten, wie z.B. Fichte und Tanne, die keinen natürlichen Holzschutz gegen Holzbläue (Befall durch bestimmte Pilze) und sollten deshalb entsprechend geschützt werden. Jedoch achten Sie beim Streichen sowie nach dem Trocknen darauf, dass dieses Holzschutzmittel nicht mit der Haut in Kontakt kommt! Auch im Innenbereich ist streng davon abzuraten!

 

Normale Holzlasuren schützen das Holz jedoch ebenfalls, auch ohne chemische Biozide. Sie schützen vor Sonneneinstrahlung (UV-Licht) sowie vor eindringender Nässe. Vor UV-Strahlung schützen jedoch lediglich die Pigmente in den pigmentierten Holzlasuren, also nicht die farblosen Lasuren, außer es handelt sich um spezielle UV-Blocker.

Für einen idealen Auftrag sollte vorher drauf geachtet werden, dass das Holz nicht zu feucht ist (siehe Produktdatenblatt).