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Wandpaneele & Akustikpaneele in Holzoptik kaufen

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Wandpaneele: Stil, Akustik und einfache Montage

Akustikpaneele bestehen aus schmalen Lamellen, die in gleichmäßigem Abstand auf einen Filzträger geklebt sind. Zwischen den Lamellen liegt der Filz frei, und genau dort passiert die akustische Arbeit: Schall dringt in das offene Gefüge ein und wird in Reibungswärme umgewandelt, statt an einer glatten Wand zurückgeworfen zu werden. Für die Bambus-Serie im Sortiment ist ein Schallabsorptionsgrad von NRC 0,8 ausgewiesen, gemessen nach ISO 354:2003, was der Absorptionsklasse B entspricht. Gleichzeitig bleibt die Holzoberfläche sichtbar, weshalb dieselbe Fläche sowohl Raumakustik als auch Gestaltung übernimmt.

Im Sortiment stehen vier Ausführungen: Eiche gebürstet auf 9 mm Filz, Eiche als Echtholzfurnier mit 10,3 mm Aufbauhöhe, Bambus in Natur und in drei geölten Farbtönen sowie farbige Melaminlamellen von Lehm über Grün bis Schwarz. Die Breiten reichen von 40 bis 60,5 cm, die Längen von 60 cm bis 2,70 m. Alle Ausführungen sind für Wand und Decke freigegeben. Eine geschlossene Verkleidung ohne Lamellenstruktur finden Sie bei der Innenverkleidung aus Holz.

Was sind Akustikpaneele?

Ein Akustikpaneel ist ein dreilagiger Aufbau. Oben liegen die Lamellen, darunter der Filzträger, und beides zusammen ergibt ein Element, das sich wie eine Platte verarbeiten lässt. Der Filz besteht in den meisten Serien aus PET, also recyceltem Kunststoff, und ist flammenhemmend eingestellt. Für die Bambus-Serie ist die Brandschutzklasse B nach EN 13501-1:2018 ausgewiesen, was schwer entflammbar bedeutet.

Die Maßverhältnisse entscheiden über Optik und Wirkung. Bei der Eiche-Serie sind die Lamellen 27 mm breit und 9 mm dick, der Abstand zwischen ihnen beträgt 13 mm. Je schmaler die Lamelle und je größer der offene Anteil, desto mehr Fläche steht dem Schall zur Verfügung. Je breiter die Lamelle, desto ruhiger wirkt die Wand.

  • • Lamellen: Massivholz, Echtholzfurnier, Bambus oder beschichtetes Melamin, bei der Eiche-Serie gebürstet.
  • • Filzträger: 3 bis 9 mm stark, schwarz, hält die Lamellen auf Abstand und übernimmt die Absorption.
  • • Rückseite: plan, dadurch lässt sich das Paneel kleben oder schrauben, ohne Unterkonstruktion.

Material: Eiche, Bambus und Melamin

Das Material bestimmt Gewicht, Optik und Wirkung im Raum. Vier Varianten stehen zur Wahl, die sich klar unterscheiden lassen.

  • • Eiche gebürstet: 18 mm starke Lamellen auf 9 mm Filz, FSC 100 Prozent, in den Längen 1,20 m und 2,44 m. Die gebürstete Oberfläche hebt die Maserung hervor. Zu finden bei den Akustikpaneelen in Eiche.
  • • Echtholzfurnier Eiche: 2400 x 305 mm bei nur 10,3 mm Aufbauhöhe, mit 3 mm Filzträger. Die dünnste Variante, sinnvoll dort, wo Türzargen oder Fensterlaibungen wenig Platz lassen.
  • • Bambus: 18 mm auf schwarzem Filz, 60,5 x 270 cm, roh oder geölt in Grau, Schwarz und Walnuss. Bambus ist härter als Eiche und mit rund 2,8 kg je Quadratmeter das leichteste Paneel im Sortiment. Zu finden bei den Bambus-Akustikpaneelen.
  • • Melaminlamellen: 21 mm Gesamtstärke, Formate von 60 x 60 cm bis 60 x 240 cm, in Schwarz, Grün, Blau, Lehm und Lachs sowie in Eichenoptik. Die Oberfläche ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Zu finden in der Kategorie MDF.

Was bringen Akustikpaneele?

Der Nutzen lässt sich an einer Zahl festmachen. NRC 0,8 bedeutet, dass rund 80 Prozent der auftreffenden Schallenergie in der Fläche bleiben und nicht in den Raum zurückgeworfen werden. In einem Wohnzimmer mit Laminat, großen Fensterflächen und wenig Textil ist das hörbar: Stimmen werden klarer, der Fernsehton verliert das Hallige, und Gespräche bei mehreren Personen im Raum strengen weniger an. Eine einzelne Wandfläche genügt dafür meist, denn der störende Nachhall entsteht vor allem zwischen zwei gegenüberliegenden harten Flächen.

Nachhall dämpfen oder Schall dämmen?

Die beiden Begriffe werden oft verwechselt, meinen aber verschiedene Dinge. Absorption wirkt im Raum und verkürzt den Nachhall. Dämmung wirkt zwischen Räumen und verhindert, dass Schall durch Wand oder Decke dringt. Akustikpaneele leisten das Erste. Wer den Nachbarn nicht mehr hören will, braucht dagegen Masse oder einen entkoppelten Wandaufbau, und daran ändert ein Paneel von 18 mm Stärke wenig. Für Trittschall unter dem Bodenbelag gilt dasselbe.

Warum sind Akustikpaneele für die TV-Wand sinnvoll?

Hinter dem Fernseher trifft Schall aus Soundbar oder Lautsprechern direkt auf die Wand und kommt zeitversetzt beim Zuhörer an. Genau das verwischt Sprache. Eine absorbierende Fläche an dieser Stelle schneidet die erste Reflexion weg. Dazu kommt der praktische Nebeneffekt, dass sich Kabel hinter den Lamellen führen lassen und dunkle Töne wie Schwarz oder Eiche dunkel den Bildschirm optisch in die Wand einbinden.

Maße, Formate und Gewicht

Die Längen entscheiden darüber, ob eine Wandfläche ohne Querfuge auskommt. Raumhohe Montage gelingt mit den 2,40 m bis 2,70 m langen Paneelen, für Flächen unter Fenstern oder über Türen sind die kurzen Formate sinnvoller.

AusführungStärkeBreiteLängenGewicht je m²
Eiche gebürstet auf 9 mm Filz18 mm56 cm1,20 m und 2,44 mrund 7 kg
Eiche Echtholzfurnier auf 3 mm Filz10,3 mm30,5 cm2,40 mrund 4,5 kg
Bambus auf schwarzem Filz18 mm60,5 cm2,70 mrund 2,8 kg
Melaminlamellen auf schwarzem Filz21 mm40 und 60 cm0,60 bis 2,40 mrund 7 kg

Für die Eiche-Serie sind die Lamellen 27 mm breit, 9 mm dick und stehen 13 mm auseinander. Rechnen Sie die benötigte Stückzahl über die Wandbreite geteilt durch die Paneelbreite und runden Sie auf, denn ein Randpaneel wird fast immer der Länge nach geteilt. Bei einer 3,60 m breiten Wand sind das sechs Paneele in 60 cm Breite, wobei das letzte auf Maß geschnitten wird.

Wie lassen sich Wandpaneele befestigen?

Beide Wege funktionieren ohne Unterkonstruktion, weil der Filzrücken plan aufliegt. Kleben ist schneller und hinterlässt keine sichtbaren Köpfe, setzt aber einen tragfähigen, staubfreien und ebenen Untergrund voraus. Schrauben ist die sichere Wahl auf Trockenbau, bei schweren Paneelen und überall dort, wo die Wand später wieder frei werden soll. Legen Sie die Paneele vor der Montage nebeneinander auf den Boden und sortieren Sie sie nach Maserung, dann steht das Bild der Wand fest, bevor der erste Kleber aufgetragen ist. Die Paneele werden leicht überlappend gesetzt, damit die Fuge zwischen zwei Elementen so aussieht wie der Abstand zwischen zwei Lamellen.

Montage an der Decke

An der Decke arbeitet die Schwerkraft gegen den Kleber. Verschrauben Sie die Paneele deshalb zusätzlich, auch wenn der Kleber allein tragen würde. Bei Betondecken kommen Dübel dazu, bei abgehängten Decken wird in die Profile oder in die Lattung geschraubt. Stützen Sie das Paneel während des Abbindens mit Montagestützen ab und arbeiten Sie zu zweit, denn ein Element von 2,44 m Länge wiegt knapp 10 kg.

Zuschnitt und Aussparungen für Steckdosen

Gekürzt wird quer zur Lamelle mit einer feinzahnigen Hand- oder Stichsäge, Längsschnitte laufen zwischen zwei Lamellen. Schneiden Sie von der Filzseite aus, dann reißt die Sichtfläche nicht aus. Für Steckdosen und Schalter bohren Sie die Aussparung mit einer Lochsäge vor, bevor das Paneel an die Wand kommt. Nehmen Sie das Maß vom Boden und von der Paneelkante ab, nicht von der Wandkante, und planen Sie den Dosenausschnitt möglichst so, dass er in eine Lamelle fällt und nicht genau auf eine Fuge.

Kleber und Schrauben für Wandpaneele

Das Befestigungsmaterial richtet sich nach Untergrund und Gewicht. Passende Produkte dazu finden Sie im Zubehör für Akustikpaneele.

Welcher Kleber eignet sich für Wandpaneele?

Entscheidend sind Haftung auf dem jeweiligen Untergrund und ausreichende Anfangsklebkraft, damit das Paneel nicht abrutscht.

  • • Montagekleber: die übliche Wahl auf Putz, Beton und Trockenbau, etwa Pattex Montage Power oder Soudal Fix All. Hohe Anfangshaftung, Korrektur nur in den ersten Minuten möglich.
  • • Polyurethankleber: stark haftend, elastisch und feuchtigkeitsbeständig, sinnvoll bei schweren Paneelen und rauen Oberflächen.
  • • Dispersionskleber: wasserbasiert und lösungsmittelfrei, geeignet für glatte, saugfähige Untergründe wie Putz oder Gipskarton.
  • • Kontaktkleber: wird auf Wand und Paneel aufgetragen und haftet sofort. Das Paneel muss auf Anhieb sitzen, eine Korrektur ist nicht mehr möglich.

Tragen Sie den Kleber in Raupen senkrecht zur Lamellenrichtung auf und lassen Sie zum Rand hin einige Zentimeter frei, damit nichts in die Fuge quillt.

Welche Schrauben sollte man für die Befestigung der Akustikpaneele verwenden?

Geschraubt wird durch den Filz zwischen zwei Lamellen hindurch, dort verschwindet der Kopf im Schwarz und bleibt unsichtbar.

  • • Senkkopfschrauben: der Kopf zieht sich bündig ein und trägt nicht auf.
  • • Spax- oder Universalschrauben: scharfes Gewinde, greift gut in Holz und Holzwerkstoffe.
  • • Schnellbauschrauben: für Trockenbau, Feingewinde bei Metallprofilen, Grobgewinde bei Holzständern.
  • • Länge und Dübel: 3,5 bis 4,5 cm reichen in der Regel. Auf Mauerwerk und Beton gehören passende Dübel dazu.

Eignen sich Akustikpaneele für Bad und Küche?

Teilweise. Die Lamelle selbst steckt Luftfeuchtigkeit weg, der Filzträger und die Verleimung tun sich mit dauerhafter Nässe schwer. In einem Gäste-WC mit Fenster oder an der dem Wasser abgewandten Badwand funktionieren die Paneele, im Spritzwasserbereich der Dusche und über der Badewanne nicht. In der Küche gilt dasselbe für die Zone hinter Herd und Spüle: Fett setzt sich im Filz fest und lässt sich dort kaum entfernen. Wer trotzdem im feuchten Raum arbeiten möchte, wählt die Melaminvariante, deren Oberfläche unempfindlicher ist, und hält mindestens 60 cm Abstand zu Wasserentnahmestellen.

Pflege und Reinigung

Der Aufwand ist gering, verlangt aber die richtige Reihenfolge. Zuerst der Staub, dann erst Feuchtigkeit.

  • • Absaugen: mit weicher Bürstendüse in Lamellenrichtung, etwa alle vier bis sechs Wochen. Das holt den Staub aus den Fugen, bevor er sich mit Feuchtigkeit verbindet.
  • • Abwischen: nebelfeuchtes Tuch längs zur Lamelle, ohne Scheuermittel. Der Filz bleibt dabei trocken.
  • • Filz auffrischen: eine Fusselrolle oder eine weiche Kleiderbürste richtet die Fasern wieder auf und nimmt Tierhaare mit.
  • • Holz nachbehandeln: geölte Oberflächen vertragen alle paar Jahre eine dünne Schicht Hartwachsöl. Kleine Kratzer verschwinden damit.

Dampfreiniger sind ungeeignet, weil die Verleimung zwischen Lamelle und Filz unter heißem Dampf nachgibt.

Welche Akustikpaneele passen in welchen Raum?

Die Wahl folgt der Nutzung des Raums und dem Licht, das darauf fällt.

  • • Wohnzimmer und TV-Wand: dunkle Töne wie Schwarz, Walnuss oder Eiche dunkel. Sie nehmen den Bildschirm optisch auf und zeigen Staub weniger.
  • • Homeoffice und Büro: helle Eiche hinter dem Schreibtisch. Sie verbessert die Sprachverständlichkeit in Videokonferenzen und hellt den Raum auf.
  • • Schlafzimmer: Bambus oder gebürstete Eiche am Kopfende, das ergibt eine ruhige Fläche ohne zusätzliche Möbeltiefe.
  • • Flur und Treppenhaus: schmale Formate ab 40 cm Breite, weil dort selten eine durchgehende Wand frei ist.
  • • Decke: das leichte Bambuspaneel mit rund 2,8 kg je Quadratmeter, besonders in Räumen mit hohem Nachhall.

Akustikpaneele bei Woodstore24

Im Sortiment stehen Akustikpaneele in Eiche, Bambus und farbigem Melamin, dazu das passende Befestigungsmaterial. Alle Paneele liegen auf schwarzem Filz und sind für Wand und Decke freigegeben. Bevor Sie sich festlegen, können Sie ein kostenloses Muster bestellen und die Oberfläche im eigenen Licht beurteilen, denn Eiche wirkt unter warmem Kunstlicht deutlich anders als am Fenster. Hinzu kommen der Zuschnittservice, die Mengenberechnung für die gesamte Wandfläche und die Beratung zur Frage, welche Ausführung zu Ihrem Untergrund passt. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 441 - 361 300 01 oder per E-Mail an [email protected].

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